Das Leben zur Komfortzone machen!

September 25, 2017

 

 

Wie habe ich mir das schön vorgestellt. Blogthema überlegt, mir einige technischen Notwendigkeiten angeeignet, mir viele Gedanken rundherum gemacht und schon ging es los! 

PC fährt nicht hoch, bleibt hängen, dutzendmale runter- und hochfahren, das Programm spinnt irgendwie - das fängt ja schon mal gut an!

Endlich klappt es, aber ich bin jetzt so angenervt, dass ich kaum mehr einen klaren Gedanken fassen kann! Also doch nichts mit schreiben.

 

Jeder von uns kennt sowas. Nichts klappt so, wie man es sich vorgestellt hat. Das ist besonders anstrengend und stressig, wenn du etwas ganz Neues beginnst. 

 

Aber warum stresst uns das? Das Eine mehr und das Andere weniger.

 

Das hat zum Teil mit unseren bisherigen Erfahrungen und Kenntnissen zu tun. Je mehr wir über ein Thema Bescheid wissen, desto sicherer sind wir, Neues zu integrieren.

Zum Anderen hängt es davon ab, wie wir mit Frust umgehen und wie wir ihn erleben. 

Je öfter wir aber erleben, dass uns etwas gut gelingt oder ein Misserfolg nicht wirklich zu einer Katastrophe führt, desto gelassener können wir damit umgehen. 

Die meisten Menschen, die das Rentenalter erreicht haben, tragen einen solch großen Erfahrungs- und Wissensschatz in sich, dass sie eine gelassenen Würde bei den meisten Situationen mit und in sich tragen.

 

Das Schöne ist, wir müssen nicht darauf warten, bis wir älter geworden sind um gut mit Herausforderungen im Leben umgehen zu können. Wir können das erlernen und mit üben festigen. Hierzu gehört ein gewisses Maß an Selbstbeobachtung, Wissen über das Komfortzonen-Modell und eine Lernbereitschaft sowie Offenheit dem Leben gegenüber.

 

Die Lernbereitschaft und Offenheit ist wichtig, um viele Wissens-Strategien bei anderen zu sehen, erfahren oder anzuwenden. Je größer meine Auswahl an Wissen und Strategien ist, umso sicherer kann ich verschiedene Modelle anwenden und integrieren. Dann kann ich gut mit verschiedenen Anforderungen in meinem Leben umgehen.

 

Ein Grundwissen über das Komfortzonen-Modell hilft mir zu schauen, wo ich stehe und was ich gerade  brauche.

Bin ich in meiner Komfortzone, dann geht es mir gut, ich fühle mich sicher und wohl, ich kenne alle meine anwendbaren und passenden Strategien und ich zeige ein selbstsicheres sowie routiniertes.

Wenn ich mich in meinem Leben allerdings nur hier aufhalte, werde ich mich persönlich kaum entwickeln. 

Da wir aber, ob wir wollen oder nicht, immer wieder von Außen mit Herausforderungen konfrontiert werden, bleibt uns gar nichts anderes übrig als uns auch mit der Lernzone / Wachstumszone auseinanderzusetzen.

In dieser Zone komme ich an Grenzen, bei denen meine Strategien nur bedingt passen. Ich muss diese anpassen und etwas Neues versuchen. Hier zahlt es sich aus, wenn ich grundsätzlich lernbereit und offen bin!

Wir werden etwas durcheinandergeschüttelt, probieren verschiedenes aus, um dann das Neu entstandene zu integrieren. Hier braucht es Mut und oft auch Überwindung. Wenn uns dies bewusst wird, haben wir schon einiges erreicht. Wir können dann versuchen unseren persönlichen Abwehrmechanismen auf die Schliche zu kommen und nach und nach zu kontrollieren. Denn meistens reagieren wir Menschen oft erst mal mit Abwehr allem neuen Gegenüber. 

Um dann Abwehrmechanismen zu überwinden, kann die Selbstbeobachtung hilfreich sein. Sie unterstützt uns, eine andere Perspektive einzunehmen und Situationen neu zu bewerten.

Dann kann ich meiner "Selbst - bewusst" handeln!

 

Es lohnt sich, sich hier bewusst immer wieder an Grenzen zu führen, um die Komfortzone zu erweitern. Denn das führt letztlich zu einer gelassenen, zuversichtlichen Haltung und einem positiven Glauben in die eigenen Fähigkeiten. Egal ob es um das Erlernen neuer Techniken oder im sozialen Miteinander geht. 

Die Panikzone ist der Bereich der kompletten Überforderung. Hier ist viel Angst enthalten! Keine uns bekannte Strategie passt, das darin enthaltene ist unserer Persönlichkeit fremd, wir haben dadurch keine Kontrolle und sehen vor allem Gefahr und Risiko. Angst und Panik bewirkt zudem, das unser Gehirn nicht in der Lage ist in den Lernmodus umzuschalten. Hier übernehmen uralte Strategien die Oberhand und die Kontrolle unseres Handelns. Klar, hätten Menschen erstmal darüber nachgedacht ob der Säbelzahntiger angreift oder nicht, wäre die Menschheit längst ausgestorben.

Angst kann durchaus ihren berechtigten Zweck haben! 

Zu unserem Glück, geht es in unserer Kultur nicht mehr um das nackte Überleben. Aber die Angst unterscheidet das nicht.

Wenn ich beobachte, das ich in der Panikzone bin oder rutsche, ist es wichtig Hilfe von außen anzunehmen oder zu holen! Manchmal geschieht das auch schleichend, dass ich in die Panikzone gerate.

Wenn ich mich beispielsweise, ständig überfordere und mir keine Zeit lasse Neues vollständig zu integrieren. Das kann dann, unter Umständen zu einem Burnout oder eine Depression führen.

 

Grundsätzlich sollten wir Neues nutzen, um uns bewusst mit der Komfort- und Wachstumszone auseinanderzusetzen. Dann kann sich unsere Persönlichkeit mit allen Facetten entfalten. Anfangs mag das etwas anstrengend sein aber wie alles, dass man neu erlernt und regelmäßig übt, wird es irgendwann zu einem Automatismus. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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